Fachbetrieb für Obstbaumschnitt und -pflege für die Uckermark und den Barnim

Unsere Leistungen

  • Verschiedene Schnittmaßnahmen, wie Pflanzschnitt bei neu gepflanzten Bäumen, Erziehungsschnitt für den heranwachsenden Jungbaum, Gerüstschnitt für Bäume im Vollertrag oder Verjüngungsschnitt für zu große oder vergreiste Obstbäume
  • Pflege von Obstbaumalleen und Straßenbegleitpflanzungen unter Berücksichtigung von Lichtraumprofil und Verkehrssicherheit
  • Pflege von Streuobstwiesen
  • Eine ausführliche Beratung während unserer Schnitt- und Pflegemaßnahmen zu jedem einzelnen Baum ist dabei selbstverständlich

Persönliche Beratung und Schulungen

  • Persönliche Beratung und Schulung zum Thema „Obstbaumpflanzung, -schnitt und -pflege“ in Ihrem Garten. Sie können sich Ort und Zeitpunkt aussuchen und dazu Freunde und Bekannte einladen.
  • Geschenkgutscheine für Freunde und Familie. Schenken Sie Ihren Freunden doch mal einen Gutschein für eine Obstbaum-Beratung durch einen Fachmann im eigenen Garten!
  • Kostenlose Beratung rund um das Thema Obstbaumschnitt und -pflege in der „Fragestunde Obstbaumpflege“ am Sonnabend, den 22. Oktober 2022 von 11- 14 Uhr in Templin sowie am Sonnabend, den 29. Oktober 2022, von 14 – 17 Uhr in Prenzlau
  • Volkshochschul-Kurse zum Thema „Obstbaumschnitt“ am 05. November 2022 an der VHS Schwedt.

Tipps zur Angebotserstellung

Sie möchten Ihre Bäume von uns pflegen lassen und benötigen ein Angebot? Nachfolgend ein paar Tipps, wie Sie die Angebotserstellung durch uns vereinfachen und beschleunigen können.

Üblicherweise besuchen wir Sie zunächst vor Ort, besichtigen jeden Baum und erstellen Ihnen dann ein Angebot. Dafür sind die Sommermonate ideal, denn da ruhen unsere Sägen und Scheren. Wir pflegen prinzipiell in der Zeit nach dem Laubabwurf, denn wir möchten beim Schnitt den gesamten Kronenaufbau erkennen. Wir schneiden also in der Zeit von Anfang November bis Mitte/ Ende April, wenn die Knospen sprießen und die Bäume anfangen zu blühen. 

Nun in der Haupt-Schnittsaison ist keine Zeit mehr, alle Gärten vorher zu besuchen. Deshalb ist Ihre Mithilfe gefragt, um schnellstmöglich zu einem Angebot zu kommen:

Wir benötigen jetzt Ihre Anfrage per Email. Ihre Email enthält die Adresse und Hausnummer des Gartens, Ihren Namen sowie eine Handy-Nummer für eventuelle Rückfragen und die spätere Terminfindung.  Zusätzlich fügen Sie pro Baum 1 Foto an. Das Foto nehmen Sie aus etwa 10 Metern Entfernung auf. Verzichten Sie auf Detail-Fotos und Nahaufnahmen sowie Dopplungen. Idealerweise stellen Sie beim Fotografieren neben den Baum zum Größenvergleich einen Spaten, eine Schubkarre oder den Lebensgefährten 😉  Sobald Ihre Email eingeht, melden wir uns dann zeitnah bei Ihnen. Bei Fragen können Sie natürlich auch jederzeit durchklingeln.

Auf Ihre Anfrage freut sich Ihr Falk Antony!


November 2022 – Tipps zur richtigen Obstbaumpflanzung

Jetzt ist Pflanzzeit! Ob wurzelnackte Ware oder im Topf: Jede Art von Baum pflanzt man am besten im Herbst, da er dann über den Winter schon neue Wurzeln bilden kann, sich an seine neue Umgebung gewöhnt hat und dann im Frühjahr deutlich stärker austreibt.

Anders als in vielen Pflanzanleitungen heute empfohlen, wird am besten direkt in den mineralischen Boden, die Muttererde gepflanzt. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Erde sandig oder lehmig ist. Verzichten Sie auf jegliche Beigaben in das Pflanzloch. Besonders schädlich sind Zugaben von Kompost, Mist, „Gartenerde“ aus dem Baumarkt oder gar Dünger wie Hornspäne oder Blaukorn. Verrottende Substanzen wie Kompost dürfen niemals eingegraben werden, da die sie zersetzenden Bodenlebewesen die jungen Wurzeln des Baumes wie verrottendes Material behandeln und genauso zersetzen. Außerdem verhindert der Luftabschluss die weitere Verrottung dieser Substanzen, denn es kommt dort unten lediglich zur Vergärung mit obendrein schädlichen Gasen. Nicht zuletzt sorgen die Nährstoffe in direkter Umgebung der jungen Wurzeln für ein vermindertes Wachstum, da sich der Baum nicht mehr den umgebenden Boden selbst erschließen muss. Seine Wurzeln wachsen im Kreis und bleiben mickrig. Ein dermaßen falsch gepflanzter Baum ist übrigens noch Jahre später an seiner mangelhaften Verwurzelung zu erkennen.

Düngende Substanzen kommen immer oben auf den Boden. Dafür eignen sich hervorragend Kompost oder Mulch aus Grasschnitt bzw. Laub. Auf Hackschnitzel oder Rindenmulch sollten sie mindestens die ersten 3 Jahre verzichten, diese entziehen dem Boden zu viele Nährstoffe und der Baum hungert. Und: Jegliches Mulch-Material darf niemals den Stamm berühren. Lassen Sie um diesen herum immer gut 20 Zentimeter frei.

Auch gegossen wird ein Baum übrigens nicht im Stamm-, sondern besser im Traufbereich. Dazu legen Sie einen echten Gieß-Ring um den Baum an. Hat ein Baum einen Kronendurchmesser von 1 Meter, sollte also auch der Gießring mindestens einen solchen Durchmesser aufweisen. Je größer ein Baum wird, umso größer sollte auch der Gießring werden. So motivieren Sie den jungen Baum, sich den umliegenden Boden selbst zu erschließen und legen die Grundlage für einen wirklich selbstständigen Baum.

Die Baumscheibe sollte mindestens die ersten 3 Jahre frei von Bewuchs gehalten werden. Besonders die heute üblichen schwachwüchsigen Bäume leiden ansonsten zu sehr unter der Konkurrenz von Gras & Co.

Viel Erfolg wünscht Ihr Falk Antony


Oktober 2022 – Tipps zur Einlagerung von Obst

Jetzt Pflücken und Einlagern! Die Bäume hängen traumhaft voll. Nach der vielen Sonne und dem lang ersehnten Regen sind die meisten Früchte zu beachtlicher Größe herangereift. Der Winter steht vor der Tür und wer möchte sich da nicht ein paar Stiegen Qualitätsobst auf´`s Lager legen?

Doch wann ist die beste Zeit, um Lagerobst zu ernten? Wir unterscheiden Baumreife und Pflückreife. Die letztere liegt ungefähr 2 Wochen vor der Baumreife. Wir pflücken also etwa 2 Wochen, bevor die Früchte von alleine fallen, wenn wir sie einlagern möchten. Jede Frucht wird mit Hand oder dem Obstpflücker einzeln gepflückt, in gepolsterte Körbe gelegt und anschließend zeitnah in Stiegen einlagig z.B. auf Stroh ausgebreitet. 

Wie, bzw. wo lagern wir Obst am besten? Früchte möchten möglichst kalt, am besten kurz über dem Gefrierpunkt und bei hoher Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Unsere Hauskeller sind in der Regel zu warm und auch zu trocken dafür. Ich habe mir in einem Raum in einem gemauerten Schuppen auf der Nordseite des Hauses ein Obstlager eingerichtet. Dort habe ich 3 Lagen Regale aus Brettern an den Wänden angebracht. In die Regale stelle ich die Stiegen, so dass man jede Stiege einzeln im Blick hat und so jederzeit faule Früchte leicht erkennen und aussortieren kann.

Die ersten Tage und Wochen und besonders jetzt in den schon recht kalten Nächten sollten wir diesen Raum Tag und Nacht lüften, damit er richtig auskühlt. Er sollte auch später im Winter gut gelüftet sein, da reife Früchte ein Gas ausdünsten, das die Reife anderer Früchte beschleunigt.

Jetzt müssen wir nur noch einmal pro Woche die Stiegen nach faulen Früchten durchsehen und diese umgehend -aus dem Raum heraus- entfernen. Das war’s!

Nur wenn es im Winter doch mal so richtig kalt werden sollte, hänge ich noch eine zusätzliche Decke vor die Tür und stopfe alle Löcher mit Dämm-Material zu. Wenn Sie gute Lagersorten haben, können Sie so -oft noch bis in den Mai- eigene frische Äpfel genießen. 

Viel Erfolg wünscht Ihr Falk Antony

Kontakt

Falk Antony
– Gärtner / Obstbauer –

Bruchhagener Weg 7
16278 Angermünde

falk.antony@gmx.de
016 25 71 28 73